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Tarot fürs Business: Was es Unternehmerinnen bringt

  • Autorenbild: Klio
    Klio
  • vor 18 Stunden
  • 5 Min. Lesezeit

Du sitzt seit drei Wochen an derselben Entscheidung.


Preis erhöhen oder nicht. Das Angebot rausnehmen oder nochmal versuchen. Die Zusammenarbeit beenden oder doch durchziehen. Ach, ich hoffe ich bin nicht die Einzige, die genau diese Szenarien so kennen...

Du hast eine Liste mit Pro und Contra gemacht. Du hast mit zwei Freundinnen darüber geredet. Du hast eine Nacht drüber geschlafen und noch eine.

Und du weißt es immer noch nicht.


Ganz ehrlich? Die Zahlen liegen eh am Tisch. Was fehlt, ist nicht mehr Information, sondern der Moment, in dem du dich hinsetzt und ehrlich hinschaust. Genau da kommt mein geliebtes Tarot mit ins Spiel. 🌙


Elisabeth Morri vulgo Klio, Tarotkarten, Gründerin von Stars By Klio, Fotocredit: Madeleine Link
Elisabeth Morri, BEd MA vulgo Klio, Gründerin von KLIOlogie und Stars By Klio

Warum die Karten überhaupt etwas bewegen

Das Tarot sagt dir nicht, was passieren wird. Wenn dir das irgendwer einmal verspricht, dann dreh dich um und geh.

Was eine Karte macht, ist etwas anderes und für dein Business viel nützlicher: Sie legt eine Perspektive auf den Tisch, auf die du allein nicht gekommen wärst. Und dann musst du reagieren.


Ein Beispiel:

Du ziehst zu deiner Preisfrage die Vier Münzen-Karte. Eine Figur, die ihr Geld festhält, mit beiden Armen, und nix hergibt. Die Münzen stehen in der Kleinen Arkana für das Handfeste, für Geld, Materie, Besitz. Oder auch fürs Klammern.

Jetzt passiert im Kopf etwas. Entweder du denkst dir sofort „ja eh, ich halte fest, ich trau mich nicht". Oder du denkst „nein, das stimmt nicht, ich halte nicht fest, ich bin einfach vorsichtig, weil ich letztes Jahr auf Rechnungen sitzengeblieben bin". Oder du denkst dir: "Oida, wtf! Es ist jetzt schlussendlich Zeit loszulassen."


Und in dem Moment weißt du plötzlich mehr über deine Entscheidung als nach drei Wochen Herumüberlegen. Nicht weil die Karte magisch wäre, sondern weil sie dich zu einer Reaktion zwingt. Deine erste, ungefilterte Reaktion ist die Information.

Deshalb funktioniert Tarot auch bei Frauen, die mit Esoterik nichts am Hut haben. Es ist ein Spiegel und kein Orakel. Es funktioniert dann, wenn du dich Neuem und evtl. Unbekanntem öffnest und dem Tarot eine Chance gibst.


Die Momente, in denen es am meisten bringt

Nicht jede Entscheidung braucht eine Legung. Bei „soll ich Dienstag oder Mittwoch posten" ist das mit Kanonen auf Spatzen schießen.


Wo es sich wirklich lohnt:

Wenn du feststeckst und nicht weißt, warum. Du kommst nicht weiter, obwohl alles dafür spricht. Da liegt meistens ein Widerstand, den du selbst nicht benennen kannst. Eine Legung macht ihn sichtbar.


Bei Entscheidungen, die du nicht mehr rückgängig machen kannst. Ein Angebot einstellen, eine Zusammenarbeit beenden, den Preis verdoppeln. Bevor du das machst, ist eine halbe Stunde Ehrlichkeit mit dir selbst gut investiert.


Wenn dasselbe Muster zum dritten Mal auftaucht. Du brichst jeden Launch in Woche zwei ab. Du unterbietest dich jedes Mal beim Angebot. Solche Schleifen siehst du von innen nicht, weil du mittendrin steckst.


Vor einem Launch. Es geht nicht darum zu wissen, ob er läuft, sondern um zu sehen, worauf du in der Kommunikation gehen sollst. Wenn die Sieben der Schwerter auftaucht, die Karte für Umwege und für Dinge, die nicht ausgesprochen werden, dann frag dich, ob du in deinem Angebot irgendwo unklar bleibst. Meistens weißt du sofort, wo.


Wie eine Legung im Business konkret abläuft

Damit du eine Vorstellung hast, hier der Ablauf, wie ich ihn mache.


Zuerst die Frage. Das ist der wichtigste Teil und der, den die meisten überspringen. „Wird mein Launch gut?" ist keine brauchbare Frage, weil sie nach Vorhersage fragt. „Was übersehe ich gerade bei meinem Launch?" ist eine brauchbare Frage, weil sie nach einer Perspektive fragt. Ich verbringe mit dieser Formulierung oft mehr Zeit als mit der Deutung selbst.


Dann das Legesystem. Für Business-Fragen nehme ich meistens drei bis fünf Positionen. Eine für die aktuelle Lage, eine für das, was blockiert, eine für den nächsten konkreten Schritt. Bei Entscheidungen zwischen zwei Wegen lege ich beide Optionen nebeneinander und schau mir an, wohin jede führt.


Dann die Karten. Ich schau nicht nur auf die einzelnen Bedeutungen, sondern auf das Bild insgesamt. Liegen fast nur Schwerter, dann kreist alles im Kopf und du zerdenkst dich. Kommen viele Stäbe, ist Energie da, die raus will. Fällt eine Karte der Großen Arkana, geht es nicht um eine Kleinigkeit, sondern um ein größeres Thema in deinem Leben.


Und dann kommst du dran. Ich sage dir, was ich sehe. Du sagst mir, was davon sitzt und was nicht. Eine Deutung, bei der du nur nickst, ist eine schlechte Deutung. Der Widerspruch ist oft die eigentliche Erkenntnis. 👀

Am Ende steht keine Prophezeiung, sondern eine Entscheidung, die du selbst triffst. Nur eben schneller und mit weniger Selbstbelügen als vorher.


Wo die Astrologie dazukommt

Das Tarot sagt dir, worum es geht. Die Astrologie sagt dir, wann.


Das sind zwei verschiedene Fragen, und ich arbeite deshalb mit beidem.

In der Praxis schaut das so aus:

Die Karten zeigen dir, dass in deinem Angebot etwas unklar ist. Gut. Jetzt weißt du, was zu tun ist. Aber wenn du das ausgerechnet in einer Mondpause rausschickst, also in dem Zeitraum, in dem der Mond keinen Aspekt mehr bildet, bevor er ins nächste Zeichen wechselt, dann erleben viele Unternehmerinnen, dass die Sache versandet. Nicht scheitert, versandet. Sie läuft ins Nichts, und niemand weiß warum.


Oder du willst neu verhandeln, während Merkur rückläufig ist. Kannst du machen. Viele erleben in dieser Zeit aber, dass Absprachen im Nachhinein anders verstanden wurden, als sie gemeint waren.


Diese Verbindung nenne ich Astro-Tarot-Begleitung. Die Karte für den Inhalt, das Chart für den Zeitpunkt. Für mich gehört das zusammen, weil die beste Entscheidung zur falschen Zeit trotzdem mühsam wird.


Was das Tarot nicht kann, und das gehört dazugesagt

Tarot ersetzt keine Zahlen. Wenn du nicht weißt, ob dein Angebot sich rechnet, dann brauchst du eine Kalkulation und keine Legung.


Es ersetzt keine Steuerberaterin, Unternehmensberaterin, keine Anwältin und keine Therapie. Wenn eine Entscheidung dich seit Monaten nicht schlafen lässt, ist das kein Kartenthema.

Und es nimmt dir die Entscheidung nicht ab. Ich hatte Kundinnen, die genau das wollten, und die waren nachher enttäuscht. Wer sich wünscht, dass jemand anderer sagt, wo es langgeht, wird mit Tarot nicht glücklich. Das soll jetzt keine Kritik sein, sondern nur ein Hinweis, damit du nichts kaufst, was du nicht willst.


Was es kann: dir die Ausreden nehmen und die Zeit verkürzen, in der du im Kreis läufst.



Wie du damit anfängst, auch ohne Legung bei mir

Du brauchst dafür niemanden. Ein Deck, das dir gefällt, reicht vollkommen aus.

Zieh eine einzige Karte zu einer konkreten Business-Frage. Nicht drei, nicht zehn. Eine.

Dann schreib zwei Sätze auf: Was du auf der Karte siehst, und was dein erster Impuls dazu war. Der erste Impuls ist wichtiger als die Bedeutung im Büchlein.

Mach das eine Woche lang jeden Morgen. Nach sieben Tagen liest du deine Notizen durch. Was dir dann auffällt, sind nicht die Karten, sondern es sind deine Muster. 🤍

Und wenn du das nicht allein machen willst, sondern jemanden, der mitschaut und nachfragt, dann weißt du eh, wo du mich findest.


In der Community von Stars by Klio gibt es die Wochenkarte jede Woche als Sprachnachricht, dazu täglich das Timing für deine Woche. Wenn du wissen willst, wie das genau läuft, schau dir die Mitgliedschaft in Ruhe an. Kein Druck, lies es dir einfach nur durch.


Bussi, deine Klio ✨

 
 
 

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