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10 Dinge, die mein Business wirklich verändert haben – und eines davon ist ein Wecker

  • 23. Apr.
  • 7 Min. Lesezeit
kliologie blog stars by klio

Okay, ich muss kurz ehrlich mit dir sein: Ich habe wahrscheinlich tausende Euro für Online-Kurse ausgegeben, die ich nie gemacht habe. Nicht einen einzigen geöffnet. Und bevor ich überhaupt dazu gekommen wäre, sind sie nach einem Jahr einfach ausgelaufen. Weg. Für immer. Falls du dich gerade ertappt fühlst: du bist nicht allein. 😂

Aber aus genau diesen Erfahrungen – den guten, den teuren, den absurden – habe ich gelernt, was wirklich funktioniert. Was mein Business tatsächlich bewegt hat. Nicht irgendwelche theoretischen Frameworks von irgendwelchen Gurus, sondern echte Dinge, die ich selbst täglich nutze oder anwende.

Hier sind meine Top 10 – unzensiert, persönlich, und ja, einer davon ist wirklich ein Wecker.


1. ManyChat – meine größte Erleichterung der letzten Jahre

Wenn ich zurückdenke, wie ich früher alles manuell beantwortet habe – jede DM, jeder Kommentar, jede Anfrage nach dem Link – dann frage ich mich ernsthaft, wie ich das überlebt habe. Seit ich ManyChat nutze (und das sind schon 1–2 Jahre), hat sich mein Instagram-Alltag grundlegend verändert.

Das Tool automatisiert Antworten auf Kommentare und DMs – du kennst das von meinen Posts: STARS schreiben und du bekommst automatisch den Link zur Membership. Diese Automatisierung spart mir täglich Zeit, die ich in Content, Calls oder einfach in mein Leben stecke. Wer noch nicht mit ManyChat arbeitet: es ist kein Luxus, es ist eine Notwendigkeit.


2. Ein Sparring Partner – weil man sich selbst nicht objektiv sehen kann

Ich meine damit nicht eine Freundin, die dir sagt, dass alles super ist. Ich meine eine Kollegin oder einen Kollegen – am besten jemand, der selbst im Business ist – mit der/dem du deine Angebote, Ideen und Strategien wirklich durchdenkst. Jemand, der auch mal sagt: „Warte, das ist noch nicht rund."

Mein Sparring Partner ist für mich nicht verhandelbar. Wenn ich ein neues Angebot entwickle, wenn ich unsicher bin, ob eine Idee Sinn macht, wenn ich einfach mal laut denken muss – dann mache ich mir ein Zoom aus. Das Reflektieren mit jemandem, der dein Business versteht und weiter als man selbst ist, ist unbezahlbar. Und oft kostenlos, wenn ihr euch gegenseitig unterstützt.


3. Ätherische Öle – ja, wirklich

Ich weiß, ich weiß. Aber hör mir kurz zu. Ich arbeite mit Weihrauch, Wild Orange, Pfefferminz und Serenity – je nach dem, was der Tag braucht. Weihrauch für Fokus und Klarheit vor wichtigen Entscheidungen. Wild Orange, wenn ich Energie und Kreativität brauche. Pfefferminz, wenn ich um 14 Uhr in ein Tief falle und noch drei Stunden arbeiten muss. Serenity, wenn es Zeit ist, runterzukommen und den Kopf freizumachen.

Klingt nach Kleinigkeit, ist aber für mich ein echter Ritual-Anker. Der Körper lernt: dieses Öl = dieser Modus. Und das funktioniert. Business ist eben auch Körper, nicht nur Strategie.


4. Ein klares Warum – und ein Ziel, das größer ist als die Angst

Das klingt nach einem Motivationspost, ich weiß. Aber ich meine es wirklich ernst. An den Tagen, wo alles zu viel ist, wo der Algorithmus spinnt, wo niemand kauft, wo ich einfach nicht mehr will – da ist das einzige, was mich weitermacht, das Warum. Nicht das Geld. Nicht die Follower-Zahl. Das tiefe Warum.

Und ich rede nicht von „ich will meiner Familie ein gutes Leben bieten" – das ist schön, aber es ist nicht spezifisch genug, um dich um 22 Uhr noch am Schreibtisch zu halten, wenn gerade gar nichts läuft. Ich rede von dem Warum, das sich fast ein bisschen peinlich anfühlt, weil es so groß ist. Das, was du vielleicht noch nicht laut ausgesprochen hast, weil du Angst hast, dass es sich zu wichtig anhört oder zu unrealistisch.

Genau das meine ich. Denn nur ein Warum, das größer ist als deine Angst, bringt dich wirklich weiter. Alles andere – Strategie, Tools, Content – funktioniert nur, wenn das Fundament steht. Wenn du dein Warum noch nicht klar hast: mach das zu deiner wichtigsten Aufgabe. Noch vor dem nächsten Canva-Design. Noch vor dem nächsten Instagram-Post. Setz dich hin und schreib es auf. Unzensiert. So groß wie es wirklich ist.


5. Regelmäßigkeit – langweilig, aber sie gewinnt

Ich sage dir das als jemand, der von Natur aus lieber in Sprints arbeitet und dann drei Tage lang gar nichts macht. Ich bin keine geborene Regelmäßigkeits-Queen. Ich bin jemand, der in Energie-Wellen lebt, mal alles auf einmal will und dann wieder komplette Stille braucht. Und trotzdem – oder vielleicht genau deshalb – weiß ich, wie wichtig Regelmäßigkeit ist.

Denn Regelmäßigkeit ist nicht sexy. Sie bringt dir keine viralen Momente. Sie fühlt sich oft nach Pflicht an und nicht nach Flow. Aber sie ist das, was Vertrauen aufbaut – bei deiner Community, bei deinem Algorithmus, und ehrlich gesagt auch bei dir selbst. Denn wenn du weißt, dass du jeden Montag postest, egal wie du dich fühlst, dann hörst du auf, auf die perfekte Inspiration zu warten. Du wirst zur Unternehmerin, nicht zur Künstlerin, die auf die Muse wartet.

Jeden Montag ein Post. Jeden Monat ein Newsletter. Jede Woche eine Story. Das summiert sich zu einer Präsenz, die irgendwann einfach da ist – auch wenn du mal einen schlechten Tag hast, auch wenn du gerade nicht weißt, was du sagen sollst, auch wenn der letzte Post keine Likes bekommen hat. Systeme schlagen Motivation. Immer. Bau dir also Strukturen, die funktionieren, auch wenn du gerade nicht im Flow bist – und du wirst langfristig alle überholen, die nur posten, wenn sie sich inspiriert fühlen.


6. Größenwahnsinnig sein – alle meine Ideen, zum Beispiel

Das ist mein persönlicher Favorit auf dieser Liste. Ich habe so viele Ideen gehabt, bei denen ich gedacht habe: „Das ist zu viel. Das traut sich niemand. Das kauft niemand." Und dann habe ich es trotzdem gemacht. Und es hat funktioniert.

Größenwahnsinnig sein bedeutet nicht, den Boden unter den Füßen zu verlieren. Es bedeutet, sich zu erlauben, die Version des Business zu denken, die sich noch unrealistisch anfühlt – und dann trotzdem einen ersten Schritt in diese Richtung zu machen. Die meisten Unternehmerinnen schrumpfen ihre Ideen, bevor sie sie überhaupt aussprechen. Sie zensieren sich selbst, bevor irgendjemand anderes die Chance hatte, Ja zu sagen.

Erlaub dir, größer zu denken als du dich traust. Die Idee, die sich verrückt anfühlt, ist oft die, die wirklich unterscheidet. Kleine Ideen machen kleine Businesses. Und du bist nicht hier, um klein zu bleiben. Also: Was ist die Idee, die du schon lange im Kopf hast und noch niemandem gesagt hast, weil sie „zu viel" ist? Genau die meine ich.


7. Shopify – für alle, die nicht nur physische Produkte verkaufen

Für mein KLIOlogie-Business, wo ich Kristalle, Tarotlegungen, Räucherwerk und Co. verkaufe, war Shopify ein echter Game Changer. Klare Struktur, reibungslose Zahlungsabwicklung, skalierbar und vor allem: es denkt mit. Du kannst Produkte anlegen, Rabattcodes erstellen, Bestellungen tracken und deinen Shop auch mobil problemlos managen.

Was ich besonders schätze: Shopify ist international aufgestellt. Das bedeutet, du kannst von Anfang an so aufbauen, als würdest du nicht nur an drei Leute in deiner Heimatstadt verkaufen, sondern an eine Community, die wächst. Und wenn du irgendwann wirklich skalierst, bricht das System nicht zusammen, sondern es wächst mit.

Wenn du physische Produkte hast oder planst: schau dir das wirklich an. Nicht weil es perfekt ist – nix ist perfekt – aber weil es einfach funktioniert, ohne dass du Informatik studiert haben musst.


8. Deinen USP kennen – und ihn auch wirklich sagen

Was macht dich unverwechselbar? Nicht „ich bin authentisch" oder „ich arbeite mit Herz" – das sagen nämlich alle. Wirklich alle. Sondern: was genau machst du, was niemand sonst so macht? Bei mir ist es die Kombination aus Astrologie, Tarot und Business-Coaching für Frauen, die beides wollen – die Tiefe UND den Erfolg. Die spirituelle Frau, die aber auch verdammt nochmal Geld verdienen will.

Der USP ist nicht nur ein Marketingding, sondern er ist dein innerer Kompass. Wenn du weißt, wofür du stehst, weißt du auch, welche Kooperationen du ablehnst, welchen Content du nicht mehr machst und welche Kundinnen nicht zu dir passen. Das spart so viel Energie und Umwege.

Und das Wichtigste: sag ihn laut. In deiner Bio, in deinen Captions, in jedem Erstgespräch. Deine Wunschkundin kann sich nicht für dich entscheiden, wenn sie nicht weiß, was dich von allen anderen unterscheidet. Klarheit verkauft. Immer.


9. Ein Wecker – weil Zeit unsichtbar wird

Ja. Ein Wecker. Nicht als Metapher, sondern buchstäblich. Ich stelle mir Alarme, damit ich aufhöre zu arbeiten. Damit ich Pausen mache. Damit ich Calls nicht überziehe. Damit ich daran erinnert werde, dass ich auch ein Leben außerhalb des Laptops habe.

Als Solopreneurin verliert man das Gefühl für Zeit extrem schnell. Du sitzt um 10 Uhr morgens an deinem Schreibtisch, schaust kurz auf – und es ist 18 Uhr. Du hast weder gegessen noch getrunken, dein Rücken schreit und du weißt nicht mehr, was du die letzten Stunden eigentlich gemacht hast. Klingt bekannt?

Der Wecker ist mein niederschwelligstes, günstigstes und effektivstes Business-Tool. Er erinnert mich daran, dass ich ein Mensch bin, kein Content-Automat. Lach ruhig – aber probier es aus. Stell dir heute noch einen Alarm für deine Mittagspause. Und einen für Feierabend. Und schau, was passiert, Queen.


10. Internationale Konkurrenzanalyse – schau über den Tellerrand

Die meisten von uns schauen nur, was die anderen Österreicherinnen oder Deutschen machen. Was postet die Kollegin, was bietet die Mitbewerberin an, was funktioniert gerade im DACH-Raum. Das ist nicht falsch, aber es ist zu wenig.

Die wirklich guten Ideen kommen oft aus dem englischsprachigen Raum. Aus den USA, UK, Australien. Was machen dort die Top-Player in deiner Nische? Welche Angebotsstrukturen nutzen sie? Welche Preispunkte? Welche Formate funktionieren dort seit Jahren, die hier noch niemand ausprobiert hat?

Das ist keine Kopiervorlage, sondern Inspiration und Marktforschung. Ich habe so viele Impulse aus dem internationalen Raum mitgenommen – nicht um sie zu kopieren, sondern um sie in meinen Kontext zu übersetzen. Für meine Sprache, meine Community, meinen Markt. Und oft merkt man dabei: was dort seit Jahren Standard ist, hat in unserem Markt noch niemand gemacht. Das ist deine Chance. Also: Wen aus dem englischsprachigen Raum folgst du noch nicht – aber solltest du?

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